Grundkurs Sozialethik

Sozialethik in der Bildung ist langweilig! Diese These konnte im Grundkurs Sozialethik gründlich widerlegt werden. An zwei Wochenenden beschäftigten sich insgesamt 20 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Katholischen Erwachsenenbildung mit der Sozialethik als Bildungsthema.

Neben einer grundlegenden theoretischen Einführung in die verschiedenen Formen sozialethischen Argumentierens sowie in die Hintergründe und Entwicklungen der Katholischen Soziallehre stand vor allem die Frage nach einem kreativen Transfer sozialethischer Themenfelder in eine konkrete Bildungsveranstaltung im Vordergrund. Dabei wurde deutlich: Die Sozialprinzipien (Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Nachhaltigkeit) können Motor für die Themenfindung sein, der klassische Dreischritt „Sehen – Urteilen – Handeln“ kann eine Bildungsveranstaltung strukturieren und ein kreativer, präziser, vielleicht auch provokanter Titel trägt entscheidend zum Gelingen einer Veranstaltung bei.

Zum Programm

Die beiden Wochenenden fanden am 25. und 26. Februar sowie am 01. und 02. April 2011 statt.

Impressionen vom ersten Wochenende:

 

Impressionen vom zweiten Wochenende:

Impressionen vom Grundkurs Sozialethik - Zweites Wochenende

 

Die Referenten:

Dr. Christiane Eckstein M.A. studierte Politikwissenschaft, Osteuropäische Geschichte und Katholische Theologie in Münster, Lille und München und promovierte in Christlicher Sozialethik über die aktuelle Familienpolitik in Deutschland. Seit 2009 ist sie als Bildungsreferentin bei der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in der Erzdiözese München und Freising tätig.

Dr. Peter Schipka studierte Katholische Theologie und Rechtswissenschaften in Wien, Oxford und Regensburg. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie und am Lehrstuhl für Sozialethik in Wien sowie am Lehrstuhl für Moraltheologie in Regensburg. Er ist Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz.