Katholische Erwachsenenbildung (KEB) ist ein eigenes kirchliches Handlungsfeld. Vor dem Hintergrund ihres religiös-weltanschaulichen Standorts bringt sie wichtige Akzente in das gesellschaftliche Gespräch ein. Sie versteht sich als eigenständiger und gleichberechtigter Teil des pluralen öffentlichen Bildungswesens.
Im Mittelpunkt katholischer Erwachsenenbildung steht der Mensch als Person in der Ganzheit seiner Lebensbezüge.
Schwerpunktbereiche des Angebots sind:
Die wichtigste organisatorische Säule der KEB bilden in Bayern
die Bildungswerke auf der Ebene von Stadt- bzw. Landkreisen. Als
eingetragene Vereine sind sie rechtlich selbständig. Sie bieten ein
umfangreiches, regional verankertes Bildungsprogramm an, das Initiativen
von Kirchengemeinden, Verbänden, Bildungshäusern und Einzelpersonen
einschließt. Zur Förderung und Profilierung dieser Arbeit sind in allen
sieben bayerischen Bistümer Diözesanarbeitsgemeinschaften (KEB in den
Bistümern) tätig.
In die KEB-Strukturen sind auch die
überdiözesanen und diözesanen Akademien und Bildungshäuser sowie die
Bildungswerke katholischer Verbände auf Landes- und Diözesanebene
eingebunden.